Eine Schule der besonderen Art

Fachoberschule für Landwirtschaft Auer
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Buch des Monats Dezember: Winterpferde

Es ist ein eisiger Winter 1941 auf Askania-Nowa, wo sich das jüdische Mädchen Kalinka versteckt hält. Hier in dem alten Naturreservat leben auch die seltenen Przewalski-Pferde. Sie scheinen zu spüren, dass Kalinka eine von ihnen ist - denn wie Kalinka sind sie in großer Gefahr vor den Nazis, die Askania-Nowa besetzen.
Mit Hilfe des treuen Tierwärters Max flieht Kalinka mit zwei Pferden und einem Wolfshund Hunderte von Kilometern über die weiße Steppe der Ukraine. Doch können ein Mädchen und drei Tiere der Übermacht der Deutschen entkommen?
Spannend und stimmungsvoll erzählt Philip Kerr von der Flucht im ukrainischen Winter - aber auch davon, wie die Liebe zu den Pferden das erstarrte Herz eines einsamen Mädchens mitten im Krieg zu erwärmen vermag.

Autor: Philip Kerr
Verlag: Rowohlt TB. , 2. Aufl. (2015)
ISBN 978-3-499-21715-9

Stimmen zum Buch:
Nicht von dem romantischen Titel in die Irre führen lassen, warnt Rezensent Ralf Husemann, der hier vielmehr einen sehr bemerkenswerten Roman über die Ukraine zur Zeit der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs gelesen hat. Zwar entdeckt der Kritiker durchaus märchenhafte Passagen vor dem realen Hintergrund, vor allem aber bewundert er das Vermögen des Autors, von den Grausamkeiten so zu erzählen, dass er junge Lesern nicht verzweifeln, sondern hoffen lässt. Und so liest der Rezensent beeindruckt die Geschichte der jungen Kalinka, deren Familie von den Nazis erschossen wurde, die in den Wildpark Askania Nova flieht und dort eine Herde Przewalski-Pferde vor dem Abschlachten durch die Nazis zu retten versucht.
Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension
Quelle: www.buecher.de [Zugriff 6.12.2018]

Autorenbegegnung mit Norbert Parschalk & Jochen Gasser

Buch des Monats November

Die einen rümpfen die Nase, wenn sie ein Glas von ihm vor sich haben, die anderen verehren und lieben ihn als den einzig echten und typischen Südtiroler Trinkgenossen. Die Rede ist vom Vernatsch. Mit ihren verschiedenen Spielarten ist die Vernatschrebe seit jeher die Grundlage der bekanntesten Südtiroler Rotweine: vom Kalterersee über den St. Magdalener bis hin zum Meraner. Der Vernatsch hat über die Jahrhunderte hinweg die Südtiroler Weinkultur und mit seinen traditionellen Pergln vor allem auch die Südtiroler Kulturlandschaft geprägt. Qualität spielt bei Südtirols Weinen heute durchgehend die erste Rolle. Der Vernatsch gerät aber trotzdem immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritik. Das Für und Wider geht quer durch die Südtiroler Weinmacherszene. Das Buch geht unter anderem den Fragen nach: Welche Rolle soll der Vernatsch in Zukunft in Südtirols Rebgärten spielen? Wie soll der typische Südtiroler Vernatsch schmecken? Wie soll es mit ihm weitergehen?
Autor: Herbert Taschler
Verlag: Athesia (2018)
ISBN 978-88-6839-365-6

 Ab Ende November ist das Buch entlehnbar!

Leseaktion zum Tag der Bibliotheken

Von Bienen und Menschen – Vortrag und Gespräch mit Ulla Lachauer

Am Donnerstag, den 4. Oktober 2018 war die Dokumentarfilmerin, Journalistin und Buchautorin Ulla Lachauer zu Gast in der Bibliothek der OfL. Sie las aus ihrem neu erschienen Buch "Von Bienen und Menschen" und erzählte Hintergründe über die Recherche zu ihren biographischen Geschichten von Menschen, deren Leben von der Arbeit mit den Bienen und der Liebe zu ihnen geprägt ist. Ihr Buch enthält 14 Ansichten von Imkern zwischen dem Schwarzwald und Kaliningrad.

Am Freitag 5. Oktober las die Autorin vor den Klassen 5ALU und 5BPV. Der Lesung folgte ein interessantes und anregendes Gespräch mit den Schülern.

Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern und Filmen findet man auf ihrer Homepage unter: http://ulla-lachauer.de

Ein Interview mit der Autorin von Margot Schwienbacher (RAI- Südtirol) finden sie hier:

 

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